Rheinsberg

Ein Bilderbuch für Verliebte

Von Tucholsky, Kurt

ca. 1950, 74 Seiten, Gebrüder Weiss Verlag

8,00 €

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Zustand: Das Buch hat leicht gelbe Seiten, Einband ist am Rand vergilbt und etwas fleckig, manche Seiten sind etwas gewellt

Mit der Erzählung Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte trat der bis dahin als Publizist bekannte Kurt Tucholsky 1912 ans Licht der literarischen Öffentlichkeit. Ihr Erfolg beim zeitgenössischen Publikum ist neben der inhaltlichen Provokation vor allem dem leichten, ironischen Stil zuzuschreiben, mit dem der Autor den Wochenendausflug eines unverheirateten jungen Paares schildert. Die kurze Erzählung handelt vom dreitägigen Ausflug zweier Verliebter, Claire und Wolfgang, die mit dem Zug ins ländliche Rheinsberg fahren, um ihrem monotonen Berliner Alltag zu entfliehen. Da die Reise eines unverheirateten Paares zu dieser Zeit als unziemlich galt, verwenden die Verliebten den Decknamen “Ehepaar Gambetta”. Am Reisesziel angekommen, geben sie sich mit einer Prise Ironie unschuldigen touristischen Vergnügungen hin. So besichtigen sie das Schloss Rheinsberg und machen Bootstouren auf den umliegenden Seen. Gemeinsam bewundern sie die unberührte Natur, die ihnen als Großstadtmenschen völlig fremd erscheint. Auf ihrem Nachtspaziergang verfolgen sie durch ein Fenster den Ausschnitt aus einem Theaterstück. Am zweiten Tag unternehmen sie nach einem späten Frühstück einen Spaziergang durch die Stadt. Anhand der Läden fällt ihnen auf, dass die Modernität auch vor dem Landleben nicht halt macht. Danach gehen sie zusammen ins Kino („Kinematograph“), wobei Claire andauernd Fragen zu den Filmen stellt. Am letzten ihrer drei Tage unternehmen sie erneut eine Bootstour, bei der sie eine Medizinstudentin namens Lissy Aachner auf ihrem Boot mitnehmen. Nach einem Spaziergang durch den Park kehren sie mit dem Zug zurück “in die große Stadt, in der es wieder Mühen für sie gab, graue Tage und sehnsüchtige Telefongespräche, verschwiegene Nachmittage, Arbeit und das ganze Glück ihrer großen Liebe.”; Quelle: Wikipedia



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