Meinst Du, die Russen wollen Krieg?

Die nicht, aber die NATO.

Von Kronauer, Jörg

PapyRossa Verlagsges., 2017, 180 Seiten, 13 x 20 cm, kartoniert

ISBN: 978-3-89438-650-4

13,90 €

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Die russische Aggression - in den vergangenen Jahren eines der meistgebrauchten Schlagworte der internationalen Politik. Stimmt es etwa nicht, dass Russland die Krim übernommen hat, die Aufständischen in der Ostukraine unterstützt und in Syrien Krieg führt? Doch, das stimmt. Nur: Als russische Aggression kann all dies nur bezeichnen, wer die westliche Umsturzpolitik in der Ukraine und in Syrien geflissentlich übersieht. Dabei gibt es mehrere Stränge. Die Vereinigten Staaten haben mit Ausnahme von 1941 bis 1945 stets versucht, Russland zu schwächen. 

Deutschland hat, solange es schwach war, mit Moskau kooperiert; wenn es dann stark genug war, hat es seine Macht stets weiter in Richtung Osten ausgedehnt, bis das schließlich zum Krieg führte.

Russland hat nach 1990 zunächst versucht, an die westlichen Strukturen anzudocken - erst an die NATO, dann an die EU; als ihm beides verweigert wurde, hat es begonnen, eigene Weltpolitik zu betreiben. Das Buch zeichnet die Stränge der US-amerikanischen, deutschen und russischen Außenpolitik nach, die schließlich in den zweiten Kalten Krieg mündeten.

Autor/in:

Jörg Kronauer, geboren 1968, lebt in London. Er ist Soziologe und freier Journalist mit den Schwerpunkten Neofaschismus und deutsche Außenpolitik, Redakteur eines Nachrichtenportals.



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