Die Algen

Kiesel-, Braun- und Rotalgen

Von Kramm, Eberhard

Westarp Wissenschaften- Verlagsgesellschaft mbH, 3., unveränd. Aufl., Nachdr. d. Ausg. v. 1963. 2003. 60 S. m. 35 Abb. 20,5

ISBN: 978-3-89432-563-3

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Der Ursprung allen Lebens ist im Wasser. Die Algen gehören zu den frühesten Pflanzen und beleben seit Urzeiten die Gewässer der Erde. Die abgestorbenen Zellhüllen der Kieselalgen (Diatomeen) früherer Erdzeitalter bilden in den später ausgetrockneten Meeren ausgedehnte Erdschichten. Die Vielgestaltigkeit dieser einzelligen Diatomeen, die als Phytoplankten den größten Teil aller lebenden Organismen des Wassers ausmachen und hier die Ernährungsgrundlagen für zahllose höher entwickelte Lebewesen bilden, ist überwältigend. Manche Arten haben aber auch das Wasser verlassen und sich an das Leben in feuchter Luft auf Steinen und Baumstämmen angepaßt. Die meisten Arten sind wegen ihrer Kleinheit dem menschlichen Auge nicht sichtbar und sind erst seit der Erfindung des Mikroskops in unseren Gesichtskreis getreten und zum Forschungsobjekt geworden. Die Braun- und Rotalgen, die ebenfalls in diesem Heft beschrieben werden, entwickeln vielzellige, oft riesige gegliederte Formen und gehören dem Benthos an. Einige Arten vermögen selbst in der Tiefsee zu leben und die schwächsten Lichtstrahlen zur Assimilation auszunutzen. Die sehr komplizierte Fortpflanzung, die bei jeder Algenart sich anders gestaltet, ungeschlechtlich und auch schon geschlechtlich und oft im Generationswechsel, wird vom Verfasser eingehend behandelt. In der Pharmazie und für Forschungszwecke, zur Herstellung von Nährlösungen für Bakterienkulturen und neuerdings von Eiweißnahrung, haben die Algen wirtschaftliche Bedeutung. In dem ersten Teil Algen 1 (NBB Band 60) werden u.a. die Blau- und Grünalgen behandelt.



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