Die Welt wird niemals enden

Geschichten der Dakota-Indianer

Von Wilson, Marie L. Defender

Insel Verlag, 2006. 207 S. 20,5 cm, Gebunden

ISBN: 978-3-458-17301-4

17,80 €

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Mitarbeiter: Aus d. Engl. u. aus d. Wichiyena-Dakota übers. u. hrsg. v. Michael Schlottner

Ihr Name steht für Freigebigkeit und Großzügigkeit: Wagmuhawin, Rasselfrau, so heißt die Erzählerin Mary Louise Defender Wilson in der Sprache der Dakota, die am Missouri-Oberlauf im heutigen North Dakota leben und zusammen mit benachbarten Gruppen jene berühmten Sioux bilden, die unser Bild der Indianer Nordamerikas noch immer prägen.
Im "Größeren Bärenhaus" ihres Stammes werden Geschichten seit vielen Generationen erzählt, und seit Jahren ist Mary Louise Defender Wilson eine der bekanntesten indianischen Erzählerinnen, die auf ihren Reisen durch die USA ihre Geschichten vorträgt. Der Ethnologe Michael Schlottner hat die Erzählungen im Jahr 2003 auf Tonband aufgezeichnet und für diese Ausgabe ausgewählt und übersetzt. Sie liegen damit zum ersten Mal in schriftlicher Form vor.
Die Geschichten berichten von der Wanderung der Menschen aus der unterirdischen Welt auf die Erdoberfläche, von der Befriedung der Wildtiere und der Gewitter, von der Ordnung der Sterne am nächtlichen Firmament, von den Erlebnissen des "Steinwesens", das die Felsformationen der Erde und damit die Erde selbst symbolisiert und bis heute für Ausgleich und Harmonie Sorge trägt. Die bewegendste und zugleich widersprüchlichste Figur ist jedoch Unktomi, der Spinnenmann. Gewöhnlich wandert er in menschlicher Gestalt durch das Grasland, doch kann er sich nach Belieben in jedes andere Wesen verwandeln.



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