Tumult 32 - Der hinreiszende Klang des Amerikanischen

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Das Geplauder der Plattenaufleger im AFN nach Kriegsende, der Jargon der Rockmusik, die Weltsprache der Werbung, die Wortwechsel in nichtsynchronisierten Hollywood-Filmen, das Stimmenrepertoire der amerikanischen Präsidenten, die Schaltkonferenzen der CNN-Reporter... Wer im „Westen“ oder in Afrika oder in Japan aufgewachsen ist, wurde zeitlebens auch im amerikanischen Englisch gebadet. Seltsamerweise finden die Erfahrungen beim Hören und Repetieren dieser immer weiter in den Rachen rutschenden Sprache so gut wie niemals Worte. Nicht einmal der allgegenwärtige Sound of unser one and only Weltmacht. Die Beiträge dieses Bandes analysieren zum einen die Anmutungen und Veränderungen des amerikanischen Sprachkörpers, dessen Tendenz, Morpheme einzusparen, ihn zum Medium einer verdichteten, abgekürzten und allseits konvertierbaren Verständigung disponiert. Zum anderen untersuchen sie die weltweite Nutzung eines amerikanisierten Standardenglisch als Lingua franca. Offensichtlich verlieren die native speakers in Nordamerika und Groflbritannien die Kompetenz, den Gebrauch des Englischen nach Korrektheitsregeln zu lizenzieren. Jeder formt sich heute phonetisch, semantisch und syntaktisch aus der angelsächsischen Matrix sein Idiom fürr wissenschaftliche, wirtschaftliche, politische und touristische Zwecke (World Englishes).



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