The Psychedelic Sex Book

Dtsch.-Engl.-Französ.

Von Godtland, Eric; Krassner, Paul

TASCHEN GmbH, 2015. 408 S. m. zahlr. Farbfotos. 250 mm, Gebunden

ISBN: 978-3-8228-2558-7

49,99 €

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Mitarbeiter: Hrsg. v. Dian Hanson

Friede, Liebe und Genitalien

Wie Herrenmagazine 1967-1972 auf heißen Hippie-Sex umstellten

In einer kurzen goldenen Zeitspanne zwischen 1967 und 1972 trafen die sexuelle Revolution und das Ausprobieren von allerlei Partydrogen aufeinander heraus kam dabei psychedelischer Sex . Während die Nachkriegsgeneration ausflippte und nackt auf den Straßen tanzte, versuchten die Herausgeber von Herrenmagazinen, die Wunder des LSD-Konsums visuell nachzustellen, sie auf sexy Hippieleiber zu projizieren und das Ganze dann Männern aufzutischen, die begierig nach einem Happen freier Liebe schnappten.

Way Out, Groovie, Where It's At jede dieser Zeitschriften wollte das konservative Publikum davon überzeugen, dass sie den authentischsten Flower-Power-Sextrip zu bieten hatte, angereichert mit bewusstseinserweiternden Darstellungen und unverfälschten heißen Hippiebräuten. Und die Hippies machten eifrig mit, denn was gab es Besseres, als sich seinen Lebensunterhalt splitterfasernackt zu verdienen?

Auf dem Höhepunkt dieser Ära gab es psychedelischen Sex auf Postern, in Boulevardblättern, Comics und Illustrierten an den Zeitungsständen, doch die flippigsten Beispiele boten Hochglanzmagazine aus Kalifornien, das sowohl Zentrum der Hippiekultur wie auch der aufblühenden amerikanischen Pornoindustrie war. Genau diese sexy-verrückten Erinnerungen an Friede, Liebe und Genitalien feiern wir in Psychedelic Sex. Also, hängt euch die Perlenkette um, stimmt eure Sitar, und los geht s mit dem Love-in!

Autor/in:

Eric Godtland ist nach eigenen Aussagen ein triebhafter Sammler. Von seinen Stützpunkten in den Stadtteilen Haight-Ashbury und Potrero Hill in San Francisco aus stürzt er sich zwanghaft auf alles, was mit Mädels, Hawaii, Musik und der Moderne zu tun hat. Wenn er nicht gerade wieder hinter coolem Zeugs her ist, managt Eric Musiker, zwingt Technik seinen Willen auf und bettelt um Geld.
 
Paul Krassner gehörte 1967 zu den Gründern der Youth International Party (Yippies) und war Mitglied von Ken Keseys Merry Pranksters. Von 1958 bis 1974 produzierte er die sozialkritische Zeitschrift The Realist. Das Magazin People bezeichnete ihn daher als den "Vater der Underground-Presse". Er hat zahlreiche Bücher verfasst.



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