Mythos Odin

Texte von der Edda bis zum Heavy Metal

Reclam, 2010, 218 S., Kartoniert

ISBN: 978-3-15-020205-0

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Mitarbeiter: Hrsg. v. Rudolf Simek

Göttervater, Himmelsherrscher, Dichtergott einerseits, andererseits aber Totengott, Kriegsgott, Gott der Magie, der Runen und der Ekstase: Odin ist nicht nur der wichtigste, sondern auch der vielschichtigste Gott der altgermanischen Religion und Mythologie. Älteste überlieferte Texte und Traditionen erzählen von ihm: steinalte Runen-Inschriften, die Merseburger Zaubersprüche, Götterlieder der Edda und die gelehrten Abhandlungen Snorri Sturlusons. Später lässt Wagner als eifriger Edda-Leser Wotan natürlich die Walküren anführen, was Oscar Straus in seinen Lustigen Nibelungen ganz schnell parodistisch kontert.

Einleitung Texte aus heidnischer Zeit
'Nordendorfer Runenspange':
Die älteste Nennung Wodans
Jordanes: De origine actibusque Getarum ("Geschichte der Goten"):
Gapt/Gaut (Wodan) als Ahnherr der Goten
Abrenuntiatio Saxonica ("Das Altsächsische Taufgelöbnis"):
Odin als heidnischer Dämon
Anglo-Saxon Chronicle ("Angelsächsische Chronik"):
Woden als der Ahnherr angelsächsischer Könige
'Angelsächsische Königsgenealogien':
Woden als der Ahnherr der Könige von East Anglia, Kent und Mercia
Paulus Diaconus: Historia Langobardorum ("Geschichte der Langobarden"):
Wodan und die Herkunft der Langobarden
'Der Zweite Merseburger Zauberspruch':
Wodan als Heiler
Eyvindr Finnsson skáldaspillir: Hákonarmál ("Gedicht über Hakon"):
Odin als Herrscher über das Totenreich Walhall
Egill Skalla-Grímsson: Sonatorrek ("Der Söhne Verlust"):
Odin als zwiespältiger Gott Texte aus dem Mittelalter
Völuspá ("Die Weissagung der Seherin"):
Odin als Adressat der Weissagung der Seherin
Hávamál ("Die Sprüche des Hohen"):
Spruchweisheit wird Odin in den Mund gelegt
Vafþrúðnismál ("Das Vafthrudnirlied"):
Odin im Wissenswettstreit mit dem Riesen Vafthrudnir
Grímnismál ("Das Grimnirlied"):
Odin bei König Geirröd
Baldrs draumar ("Balders Träume"):
Odin als Vater von Balder
Snorri Sturluson: Edda, 'Prolog':
Odin als historischer König der Vorzeit
Snorri Sturluson: Edda, 'Gylfaginning' ("Gylfis Täuschung"):
Auszüge über Odin in der Beschreibung der heidnischen Mythologie
Snorri Sturluson: Edda, 'Skáldskaparmál' ("Die Sprache der Dichtkunst"):
Über den Raub des Skaldenmets durch Odin
Snorri Sturluson: Heimskringla, 'Ynglinga saga':
Odins Zauberkunst
Sigurðar saga ögla ("Die Saga vom schweigsamen Sigurd"):
Odin als Zauberer der Vorzeit
Gautreks saga ("Die Saga von Gautrek"):
Odin als Herrscher über das Jenseits im spätmittelalterlichen isländischen Volksglauben
Egils saga einhenda ok Ásmundar berserkjabana ("Die Saga vom einhändigen Egill und dem Berserkertöter Asmund"): Odin als König in der Unterwelt Neuzeitliche Texte bis zur Mitte des 20 Jahrhunderts
Hrafnagaldr Óðhins ("Odhins Rabenzauber")
Friedrich von Hagedorn: Der Wein
Friedrich Gottlob Klopstock: Hymne an Wodan
Adam Oehlenschläger: Der Walrabe
Esaias Tegnér: Frithiofs saga
Ludwig Uhland: Der Mythus von Thôr und Odin
Robert Hamerling: Germanenzug
Richard Wagner: Die Walküre
Richard Wagner: Zum 25. August 1870
Oskar Straus / Rideamus: Die lustigen Nibelungen
Frida Schanz: Wodans Gewalt
Ernst Toller: Der entfesselte Wotan
Hans Freiherr von Hammerstein: Odin am Brunnen
Carl Gustav Jung: Wotan
Hans Friedrich Blunck: Herrn Wodes Ausfahrt
Hermann Burte: An das Ich Texte aus der jüngsten Vergangenheit
Poul Anderson: Die Chroniken der Zeitpatrouille: Die Trauer Odins des Goten
Einherjer: Odin Owns Ye All
Hildr Valkyrie: An Ode to All Father Odhinn
Ingeborg (Svea) Nordén: Lovsång åt Oden ("Preislied auf Odin")
Michaela Macha: Odins Lied
Verzeichnis der Texte und Druckvorlagen

Rudolf Simek,geboren 1954 in Eisenstadt, war lange Jahre Dozent und Leiter der germanistischen Fachbibliothek in Wien, seit 1995 ist er als Professor für Ältere Germanistik an der Universität Bonn tätig. Seine Hauptforschungsbereiche sind religiöse und mystische Texte des Mittelalters, sowie der Glaube und die Kulte der Germanen.



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