Das Mysterium des Grals

Von Evola, Julius

AAGW Gnostika, 2014, 224 S., 148 x 210, kartoniert

ISBN: 978-3-937592-20-6

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Das Mysterium des Grals begreifbar zu machen und die darin verborgenen Inhalte offenzulegen, dafür schrieb Julius Evola sein Gralsbuch. Dabei hatte er durchaus Praktisches im Sinn: "Im Gral liegt ein lebendiger Inhalt, ein ,Mysterium' verborgen, das heute noch in hohem Maße unbekannt zu betrachten ist...

„Im Gral liegt ein lebendiger Inhalt, ein ‚Mysterium‘, verborgen, das heute noch als in hohem Maße unbekannt zu betrachten ist“, so Julius Evola selbst in seinen Auftaktworten. Das Mysterium des Grals in seiner Gänze begreifbar zu machen und die darin verborgenen Inhalte als das offenzulegen, was sie wirklich sind, dafür schrieb Julius Evola sein Gralsbuch. Beim „Gral“ handelt es sich um einen Mythos. Ein Mythos ist definitionsgemäß nicht ein-, sondern vieldeutig. Zudem erstreckt sich der Gralsmythos über mehrere, sehr verschiedenartige Einflüsse und zwar vor allem christliche Legenden, keltische Folklore und das sogenannte Isis-Buch (das elfte Buch der Metamorphosen des Apuleius, das, noch aus der Antike stammend, die Einweihung in die Isis-Mysterien beschreibt) sowie das Corpus Hermeticum. Julius Evola hatte durchaus Praktisches im Sinn, denn um bloße Phantasien in einem rein ästhetisch-dichterischen Sinne dürfte es sich beim Gralsmythos nicht handeln. „Kein mittelalterlicher Schriftsteller hat je eine Zeile auf Grund seiner reinen und bloßen Phantasie geschrieben, und es wäre antihistorisch, sich so etwas vorzustellen.“ (Franco Cardini).

Eines scheint hingegen sicher zu sein:
Um bloße Phantasien in einem rein ästhetisch-dichterischen
Sinne dürfte es sich beim Gralsmythos nicht handeln."

Mit einem Vorwort des im deutschen Sprachraum wohl am meisten geschätzten Evola-Kenners Hans Thomas Hakl.

Autor/in:

(1898–1974) Italienischer philosophischer, kultur- und religionshistorischer, esoterischer und politischer Schriftsteller. Dichtwerke und theoretische Schriften machen ihn zum Mitbegründer des italienischen Dadaismus. Nach Beendigung seiner provokanten künstlerischen Tätigkeit Aufbau eines eigenen philosophischen Systems, das er nach Novalis "Magischen Idealismus" nennt. Intensives Studium westlicher (Magie, Alchemie) und östlicher (Taoismus, Tantrismus) esoterischer Systeme. Von der Idee der "Integralen Tradition" beeinflusst. Versucht, in den geistig-politischen Kampf des Faschismus einzugreifen und ihn in einem sakral-imperealen Sinn zu beeinflussen. Kennzeichnend für sein gesamtes Schaffen ist sein Drang nach Überhöhung der bloß menschlichen Existenzweise und seine radikale Ausrichtung nach transzendenten Prinzipien, die er auch "immanent" wahrnimmt. 



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