Ein Krieg der Oligarchen

Das Tauziehen um die Ukraine

Von Heyden, Ulrich

PapyRossa Verlagsges., 2015, 173 Seiten, 13 x 20 cm, kartoniert

ISBN: 978-3-89438-576-7

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Ausgehend vom Brand des Gewerkschaftshauses in Odessa am 2. Mai 2014 wird die soziale und politische Entwicklung in der Ukraine analysiert. Detailliert wird beschrieben, wie Oligarchen und Regierungsmitglieder die extreme Rechte stark machten und sie zu Einschüchterungsaktionen gegen die Kräfte ermunterten, die für eine Föderalisierung der Ukraine eintraten.

Es wird dargestellt, wie über Jahre zielgerichtet der Boden für eine nationalistisch/anti- russische Stimmung bereitet wurde. Dies war der rote Teppich, auf dem Faschisten und Nationalisten bis in höchste Ämter gelangten. Die Regierung weigert sich bis heute, das von unbekannten Scharfschützen verübte Massaker auf dem Maidan in Kiew, das ihre Machtübernahme einleitete, aufzuklären. Dasselbe gilt für den Brandanschlag auf das Gewerkschaftshaus in Odessa, mit dem die Bevölkerung in der Südostukraine eingeschüchtert wurde. Diese Verbrechen, bei denen jeweils etwa 100 Menschen starben, leiteten zum Bürgerkrieg über. Dagegen gibt es auch Widerstand.

Autor/in:

Ulrich Heyden, geboren 1954, berichtet seit 1992 für deutschsprachige Medien aus Moskau und anderen Regionen der ehemaligen Sowjetunion, u.a. für Telepolis, Die Wochenzeitung/Zürich, der Freitag und neues deutschland. Von 2001 bis 2014 war er Moskau-Korrespondent der Sächsischen Zeitung.



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