Die ultimative Medizin

Von Nisargadatta Maharaj, Sri

Noumenon Verlag, 2009. 254 S. 22 cm, Gebunden

ISBN: 978-3-941973-00-8

21,90 €

Diesen Artikel liefern wir innerhalb Deutschlands versandkostenfrei. Preis incl. MwSt.

Zum Wunschzettel hinzufügen


Mitarbeiter: Hrsg. v. Robert Powell. Übers. v. Daniel Herbst

Aus dem Vorwort zur deutschen Erstausgabe von Daniel Herbst ... „Dieser“ Parabrahman – sogar das Höchste ist für Nisargadatta nichts als ein Konzept. Und er selbst versteht sich auch nur als Phänomen. Das, was ich wirklich bin, liegt jenseits von allem. Es lässt sich weder begreifen noch verstehen. Nisargadatta wirkt direkt – unmittelbar. Es braucht um ihn herum keine große Geschichte aufgebaut und erzählt zu werden. Er fabuliert nicht, verspricht nichts und animiert niemanden, sich in seinen Vorstellungen zu ergehen. Wer war ich, bevor ich jemand geworden bin? Bin ich nicht immer noch, wer ich war oder unterliegt mein Sein dem Wandel? Nisargadatta sagt ständig „I“ und „I-am-ness“. Das Wort „Ego“ taucht lediglich viermal in diesem Buch auf. In der gegänigen spirituellen Literatur muss das „Ego“ für alles Mögliche herhalten. Es gilt zwar nicht unbedingt als böse aber als lästig und „abschaffenswert“. Nicht so für Nisargadatta, er fragt einfach ganz direkt: Wer erfährt „ich“? Bin ich, was ich erfahre oder liege ich der Erfahrung zugrunde? Wer so fragt, braucht die Idee des Egos nicht weiter zu kultivieren oder zu verdammen. Hinter Nisargadattas gradliniger, unpersönlicher und oft schroffen Art, verbirgt sich die Sehnsucht, das Leiden derer, die an die Welt glauben, zu beenden. Die Tiefe seines Mitgefühls ist gerade deshalb unermesslich, weil er sich selbst auf den Grund geschaut und durchdrungen hat, dass da niemand ist, der an die leidvolle Einbildung des eigenen Geborenseins glauben kann. Das und nichts anderes versucht er unablässig zu vermitteln. Dazu lädt er bis in alle Ewigkeit ein. – Jetzt, hier, in diesem Buch.



Es liegen noch keine Bewertungen vor.
Schreiben Sie die erste!