Die rote Blume

Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels. Mit einem Vorwort von Wolfgang Sachs

Von Sacks, Shelley; Kurt, Hildegard

DRACHEN; THINKOYA, 1. Aufl. 2013. 224 S. m. zahlr. Abb. 22 cm, Kartoniert

ISBN: 978-3-927369-77-1

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Wie lässt sich unsere gegenwärtige lebenszerstörende in eine lebensfördernde Kultur transformieren? Ausgehend von dieser zentralen Frage, erkunden Shelley Sacks und Hildegard Kurt im Dialog ästhetische Praktiken für ein Zukunft schaffendes Gestalten.

Die Autorinnen, die Pionierarbeit in der Sozialen Plastik und der Kultur der Nachhaltigkeit geleistet haben, verstehen den Begriff -"Ästhetik" als Gegenteil von "Anästhesie". In diesem Licht beinhaltet ästhetische Praxis ein verlebendigtes Sein jenseits der allgegenwärtigen Betäubungen, und "Ver-antwort-ung" wird zur Fähigkeit, auf das, was sich in der Welt äußert, zu antworten. Mit aktivem Sehen, imaginativem Arbeiten, bildhaftem Denken oder dem "Erdforum" werden verlebendigende Einsichten, Praktiken und Prozesse vermittelt. Beispiele aus den Transition Towns, der Permakultur, der Commons-Szene oder der mobilen University of the Trees machen erfahrbar, wie äußeres und inneres Arbeiten einander nicht nur ergänzen, sondern geradezu bedingen.

In dem Bewusstsein, dass sich Zukunftsfähigkeit nicht mit den Mitteln des Bestehenden erreichen lässt, sondern vielmehr bedeutet, "von der Zukunft her wahrzunehmen, zu denken und zu gestalten", erforschen die Autorinnen, wie ästhetische Praktiken zu Instrumenten gesellschaftlicher Transformation werden. "Die rote Blume", ein Sachbuch wie auch ein Praxis-Handbuch, richtet sich an Agentinnen und Agenten des Wandels auf allen Arbeitsfeldern. - Jeder Mensch ein Künstler, jeder Mensch ein (R)Evolutionär.

Autor/in:

Dr. phil. Hildegard Kurt, geboren 1958. Studium der Germanistik und Romanistik, 1999 Promotion an der Humboldt-Universität Berlin. Seitdem freie Kulturwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Kunst und Nachhaltigkeit, ästhetische Bildung, Interkultur und Dialog der Kulturen. Publikationen, Lehrtätigkeit und Vorträge im internationalen Kontext. Initiatorin von Kultur- und Kunstprojekten. 2004 Mitbegründerin von "und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.", dessen Berliner Büro sie seitdem leitet.
 
Shelley Sacks, Jahrgang 1950, ist interdisziplinäre Künstlerin und Pionierin der Sozialen Plastik. Sie studierte an der Universität Kapstadt und arbeitete mit Joseph Beuys im Kontext der »Free International University«. Heute ist sie Professorin an der von ihr gegründeten »Social Sculpture Research Unit« der Oxford Brookes University. Im Zentrum ihrer Lehrtätigkeit, Schriften und Projekte stehen der Zusammenhang zwischen Imagination und Transformation und die Neudefi nierung von Ästhetik.



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