Geld verstehen!

Eine kurze Anleitung zur Überwindung des kollektiven Irrtums

Von Pfluger, Christoph

edition Zeitpunkt, 2016, 36 Seiten, Broschur

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Geld ist ein Irrtum. Es ist nicht das, was wir denken und es tut nicht das, was wir erwarten.
Vielleicht ist dies der tiefere Grund, warum die Ökonomen als Zunft so erfolglos sind. Kunststück: Geldschöpfung ist an den Wirtschaftsfakultäten kein Thema. Doch wer das Geld nicht versteht, das die Welt regiert, kann auch die Welt nicht verstehen.
 
Es ist leider beklemmend einfach: Die Banken schaffen die Schwierigkeiten selber, für die wir sie retten müssen. Sie schöpfen Geld, jedesmal wenn sie einen Kredit verleihen. Dabei entsteht eine gleich bleibende Menge Geld, die in Zirkulation geht und eine Forderung, die mit der Zeit wächst. Diese wachsende Kluft zwischen Geldmenge und Schulden wird durch eine hochkomplizierte Pflästerli­politik zugekleistert, die das Problem nur vergrössert. Man kann eben Schulden nicht mit Schulden bezahlen.
 
 
Der Autor erklärt das Geldsystem einfach und anschaulich, erläutert die Folgen und skizziert mögliche ­Lösungen. Ein konstruktiver Einstieg in ein Problem, das die Welt nicht loslassen wird, bis wir es gelöst haben.
 
Christoph Pfluger: Geld verstehen! Kurze Anleitung zur Überwindung des kollektiven Irrtums. 1. Aufl. 2016. 36 S. (Nicht im Buchhandel erhältlich)

Autor/in:

Pfluger, Christoph
Christoph Pfluger (*1954) stieg nach zwei abgebrochenen Studien (Medizin und Rechtswissenschaften) 1980 in den Journalismus ein, schrieb zunächst für die Wirtschaftsseiten größerer Schweizer Tages- und Wochenzeitungen und betreute Verbands- und Firmenzeitschriften. Nach dem vertieften Einstieg in die Problematik des Geldwesens gründete er 1988 den Newsletter »Die neue Wirtschaft«, bei dem er bereits das Prinzip der freien Abo-Beiträge erprobte. 
 
Nach einem Intermezzo als Chefredaktor des Wochenmagazins »Diagonal«, der Tageszeitungen »Der Bund«, »Bieler Tagblatt« und »Solothurner Zeitung« (1989/90) gründete er 1992 das Zweimonatsmagazin »ZEITPUNKT«, das er bis heute herausgibt und bei dem die Leserinnen und Leser ihren Abo-Beitrag frei bestimmen. 
 
1993 half er mit bei der Gründung des »Talent«, der ersten Komplementärwährung der Schweiz und war einer der beiden Initianten des (gescheiterten) Referendums gegen die neuen GATT-Verträge (1994/95). Die Schweiz wäre das einzige Land gewesen, das über diesen wichtigen Globalisierungsschritt hätte abstimmen können.
 
»Das nächste Geld« ist nach zahlreichen Artikeln über Aspekte des Geldsystems das erste Buch von Christoph Pfluger. Der Autor ist Vater von fünf erwachsenen Söhnen, vierfacher Großvater und lebt in Solothurn. Seine Texte zum Thema Geld erscheinen auch auf der Website www.christoph-pfluger.ch.
 



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