Akróasis

Die Lehre von der Harmonik der Welt

Von Kayser, Hans

Schwabe, 6. Aufl. 2007. 181 Seiten, geb.

ISBN: 978-3-7965-0888-2

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Harmonik ist nach Kayser die auf den Tonzahlen aufgebaute allgemeine Ordnungslehre der Welt. Die Normen dieser Ordungslehre sind sowohl in unserem Innern wie in der uns umgebenden äußeren Natur verankert und nachweisbar. Sie bestimmen die Struktur der gesamten Schöpfuung wie auch der kulturellen Schöpfung des Menschen. Das grieschische Wort Akróasis bedeutet: scharfes Hören, Anhören, Zuhören. Kayser weist damit – im gegensatz zu unserer auf Zählen, Messen und Wägen ausgerichteten Wissenschaft – nachdrücklich auf das Ohr als entscheidendes Erkenntnisorgan. Im Ohr besitzen wir einen höheren Sinn, der die Fähigkeit hat, sowohl die Zahlgröße als auch den Zahlwert zu erkennen, den das Ohr eben als Ton wahrnimmt.

Autor/in:

Hans Kayser (1891-1964) wurde in Buchau am Federsee (Württemberg) als Sohn eines Apothekers geboren. Er besuchte das Gymnasium in Sigmaringen und zeigte schon früh große Begabungen in der Musik und im Malen, die vom Vater sehr gefördert wurden. Intensiv wurde auch Botanik betrieben. 1911 begann Kayser das Studium der Musik, Philosophie und Kunstgeschichte in Berlin, das er in Erlangen fortsetzte und abschloss. 1919 erhielt er vom Insel-Verlag den Auftrag, "Der Dom - Bücher deutscher Mystik", eine 13-bändige Sammlung, herauszugeben, von denen er selber die Bände über Böhme und Paracelsus bearbeitete. Ein Band war Kepler gewidmet, durch dessen Studium er zur Harmonik fand.
1924 erschien sein erstes harmonikales Werk "Orpheus", dem 1932 "Der hörende Mensch" folgte. 1932 wurde ihm durch die Nazis seine Existenzmöglichkeit in Deutschland entzogen - seine Frau war Jüdin -, weshalb er das großzügige Angebot des Berner Kaufmanns Gustav Fueter gerne annahm, nach Bern in die Schweiz auszuwandern. Hier schuf er in aller Stille sein großes Werk. Ihm angebotene Stellungen als Professor, z. B. an der Uni oder am Konservatorium Bern, lehnte er konsequent ab, weil er schriftstellerisches Arbeiten dem Sprechen vor dem Publikum vorzog. Als forschender Wissenschaftler und begabter Künstler - er komponierte auch immer wieder - brauchte er schöpferische Freiheit. Am 14. April 1964 - kurz nach seinem 73. Geburtstag - starb er nach kurzer Krankheit.



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