Das Haydn-Kräutergärtlein

Barocke Pflanzengeheimnisse neu entdeckt

Von Weiß, Sigrid

Kneipp, 2009. 125 S. m. 80 Farbfotos v. Emmerich Mädl. 20,5 cm, Kartoniert

ISBN: 978-3-7088-0451-4

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Als Joseph Haydn mit seiner Gattin Anna Aloysia im Jahre 1766 nach Eisenstadt zog, um am Hofe der Esterházys als Kapellmeister und Komponist tätig zu werden, erwarb er auch ein Kuchlgartl . Dort wurden wahre Schätze kultiviert, die seit 2002 im neu gestalteten Kräutergarten wieder zu entdecken sind: Da findet man Mädesüß. Odermenning oder Edelgamander, aber auch vertraute Küchenkräuter wie Liebstöckl, Bohnenkraut und Pimpinelle, die schon im Barock Einzug in unsere Kochtöpfe hielten. Aber auch fast vergessene Gemüsepflanzen, essbare Blüten und andere Raritäten landeten in Frau Haydns Küche. Und manch Ringelblume wurde zu Heilsalben und manch Rose zu verführerischen Duftwässerchen verarbeitet. Die opulent gestaltete Fibel zeigt die Kräuter und Pflanzen, informiert über deren Verwendung damals und heute, gibt Einblick in die Kräuterkunde der Haydnzeit und verrät so manches barocke Pflanzengeheimnis.

Mag. Sigrid Weiß ist Publizistin und Ethnologin und hat vor vielen Jahren Breitenbrunn am Neusiedler See zu ihrer Wahlheimat gemacht. Traditionelle Geburtshilfe, Ethnomedizin und Matriarchatsforschung sind ihre Spezialgebiete. Sie ist Journalistin im Burgenland und widmet sich unter anderem den Themen Kultur, Volksgruppen, Reise und Ernährung.



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