Eine bessere Welt ist möglich

Ein Marshallplan für Entwicklung und Freiheit

Von Alt, Franz

Riemann, 2005. 300 S., Gebunden

ISBN: 978-3-570-50069-9

9,95 €

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Brot oder Steine? Der Aktionsplan von Franz Alt gegen die Armut
Immer weiter geht die Schere zwischen den Wohlhabenden und den Habenichtsen dieser Erde auseinander. Inzwischen ist die Dritte Welt mit ca. 2.000 Milliarden Euro gegenüber der Ersten Welt verschuldet und zahlt jährlich etwa neunmal so viel Schuldzins und Tilgung, wie sie Entwicklungshilfe erhält.

Aber nicht nur finanziell sind 80% der Weltbevölkerung arm dran. Ihre Bodenschätze werden im Norden verbraucht, dafür leiden die Länder des Südens überproportional an der durch die Industrieländer verursachten Klimaveränderung. Ausgehend von der internationalen Solidarität angesichts der Tsunami-Katastrophe fordern die Autoren einen Aktionsplan für die Dritte Welt - vergleichbar der Hilfe, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Marshallplan zuteil wurde. Diese Forderung sollte nicht nur aus altruistischen Gründen gehört werden, sondern im wohl verstandenen Eigeninteresse; denn den Reichen kann es auf Dauer nur gut gehen, wenn es dem Armen besser geht. Deshalb fordern Alt, Gollmann und Neudeck insbesondere von den europäischen Ländern eine umfassende Reformbegleitung für die Dritte Welt. Dabei geht es nicht nur um Finanztransfers, sondern Hilfe zur Selbsthilfe ist das Maß wirkungsvoller Unterstützung. Beispielhaft dafür arbeitet Rosi Gollmann mit der Andheri-Hilfe, die über 400 höchst wirkungsvolle Projekte in Indien und Bangladesh ins Leben gerufen hat.
Drei engagierte Autoren berichten aus verschiedenen Blickwinkeln: Rupert Neudeck von seiner heroischen Hilfe an Katastrophenbrennpunkten; Rosi Gollmann von ihrer Basisarbeit auf dem indischen Subkontinent und Franz Alt vor dem Hintergrund seiner Vor-Ort-Recherchen zu zahlreichen Filmen über die Probleme der Armen. »Eine bessere Welt ist möglich« - der eindringliche Bericht zu Ursachen und Lösungsmöglichkeiten des Nord-Süd-Konflikts.

Die selbst gesteckten Ziele der Industrieländer zur Unterstützung der Dritten Welt sind bislang weit verfehlt worden. Die drei Autoren berichten von ihren Vor-Ort-Erfahrungen und von der katastrophalen Entwicklung, die zwei Drittel der Menschheit bedroht. Sie fordern einen Marshallplan zur Bekämpfung von Armut und Hunger.

Franz Alt, geboren 1938, studierte Politische Wissenschaften, Geschichte, Philosophie und Theologie. Seit 1968 arbeitet er beim SWF. 20 Jahre moderierte er das Politmagazin "Report". Seit 1992 Leitung der Sendereihe "Zeitsprung" im SWF und seit 1997 des Magazins "Quer-Denker" in 3SAT. Neben den von ihm moderierten Sendungen hat sich Franz Alt als Buchautor einen Namen gemacht sowie durch sein engagiertes Eintreten für ökologisches Handeln. Hierfür erhielt er u. a. den Umweltpreis "Goldene Schwalbe" (1992) sowie den "Europäischen Solarpreis" (1997).

Dr. Rupert Neudeck studierte Philosophie, Germanistik, Soziologie und Theologie. Er war Jesuit und nach seiner Promotion jahrelang Journalist. 1979 gründete er das Hilfskomitee 'Cap Anamur', das sich bis heute weltweit für Flüchtlinge einsetzt. Neudeck erhielt zahlreiche Auszeichnungen und gilt als unbestechlicher Anwalt einer radikalen Humanität. Gemeinsam mit Freunden aus dem Christentum und dem Islam gründete er 2003 die 'Grünhelme e.V.'

Autor/in:

Franz Alt, geboren 1938, studierte Politische Wissenschaften, Geschichte, Philosophie und Theologie. Seit 1968 arbeitet er beim SWF. 20 Jahre moderierte er das Politmagazin "Report". Seit 1992 Leitung der Sendereihe "Zeitsprung" im SWF und seit 1997 des Magazins "Quer-Denker" in 3SAT. Neben den von ihm moderierten Sendungen hat sich Franz Alt als Buchautor einen Namen gemacht sowie durch sein engagiertes Eintreten für ökologisches Handeln. Hierfür erhielt er u. a. den Umweltpreis "Goldene Schwalbe" (1992) sowie den "Europäischen Solarpreis" (1997).



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