Räucherstoffe – Ursprünge und Tipps

20. November 2017

Schon seit langer Zeit, vermutlich seit der Entdeckung des Feuers, wissen die Menschen um den Effekt des Räucherns, der bald als heilig empfunden wurde.
Soweit wir wissen nutzten schon die alten Ägypter den Weihrauch um in Verbindung mit den Göttern zu treten.
Der älteste Räucherstoff überhaupt ist vielleicht die getrocknete Wacholderbeere, lange Zeit auch falscher Weihrauch genannt. In weiten Teilen des Himalayas werden die dort wachsenden Wacholderwälder auch „Wohnung der Götter“ genannt.

Aber auch im mitteleuropäischen Raum war es lange Zeit gang und gebe zu Festtagen, zum Beispiel an Weihnachten (in früherer Zeit zur Wintersonnenwende) Heim und Hof komplett auszuräuchern und zu reinigen.
Der geistige Aspekte spielte dabei natürlich immer eine große Rolle, da die Menschen im Allgemeinen noch mehr mit der Natur in Verbindung standen und unser heutiges materialistisches Weltbild für die Menschen damals unvorstellbar gewesen wäre. Lan
ge Zeit war es nur die katholische Kirche, die diese Tradition in Europa am Leben hielt.

Es gibt die verschiedensten Arten zu Räuchern. Neben den getrockneten Harzen der Hölzer gibt

es auch besonders harzhaltige Hölzer, die direkt verräuchert werden können. Man kann aber auch mit Früchten, Samen, Zweigspitzen oder Rinden räuchern.Wunderbar zusammengetragen wurden die verschiedenen Möglichkeiten, stets mit den historischen und kulturellen Hintergründen von Christian Rätsch in „Räucherstoffe – Der Atem des Drachen„.

Heutzutage, eine Zeit in der immer mehr Menschen erwachen und sich für altes Wissen interessieren, werden es immer mehr, die das Räuchern ausprobieren. Oft dient es zu Anfang allein der Erzeugung von guten Düften und einer angenehmen Atmosphäre. Aber auch auf feinstofflicher Ebene kann das Räuchern bei einer energetischen Hausreinigung den Prozess unterstützen. Georg Huber hat in seinem Buch „Das große Praxisbuch der energetischen Hausreinigung“ ein enormes Wissen zusammen getragen und viele Tipps, wie Sie dieses Wissen umsetzen können.
Der Effekt, den eine Hausreinigung auf Stimmung und Seelenleben haben kann ist unglaublich! Wir empfehlen jedem, vor allem auch den Skeptikern, das einfach mal auszuprobieren. Man muss weder an Engel glauben noch täglich meditieren. Denn Erfahrung überzeugt.

Auch unser Palo Santo, der „heilige Heiler“, ist zertifiziert, kommt aus Peru und wurde nicht gefällt sondern nach seiner natürlichen Lebensphase von 40-50 Jahren noch 4 Jahre in Ruhe gelassen und dann erst geerntet. Die Wissenschaft hat mittlerweile diese intuitive und respektvolle Vorgehensweise der indigenen Völker bestätigt, denn die natürlich umgefallenen Bäume enthalten einen viel höheren Anteil an ätherischen Ölen und somit stärkere therapeutische Wirkungen als von jenen Bäumen, die gefällt wurden.

ruhender Palo Santo

 

Noch eine praktische Anleitung zum Thema Weihrauch-Räuchern vom absoluten Räucherprofi Georg Huber:


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