Die biologische Vielfalt geht in allen Regionen der Welt zurück

10. April 2018

Dieser alarmierende Trend gefährdet die Wirtschaft, die Lebensgrundlagen, die Ernährungssicherheit und die Lebensqualität der Menschen auf der ganzen Welt, resümieren die heute veröffentlichten vier wegweisenden wissenschaftlichen Berichte, die von mehr als 550 führenden Experten aus über 100 Ländern verfasst wurden, mehr als 20 davon aus Deutschland und der Schweiz.

Vor allem ist es hervorzuheben, dass es hierbei nicht nur um seltene Blumen und Arten geht, die zwar schön anzuschauen, aber eigentlich keinen Nutzen haben, Nein, auch der homo oeconomicus ist ernsthaft in Gefahr.

„Wir brauchen derzeit unser Naturkapital auf, dabei sollten wir von den Zinsen leben“, resümiert Professor Markus Fischer (Uni Bern) auch für Umweltzerstörer verständlich.
Der Vorsitzende des Weltbiodiversitätsrat IPBES, Sir Robert Watson, betonte, dass die biologische Vielfalt das Fundament unserer Nahrung, unseres Wassers und unserer Energie sei. Damit stünde sie nicht nur im Mittelpunkt unseres Überlebens, sondern auch unserer Kulturen, Identitäten und Lebensfreude.

Vor allem lieferte der IPBES auch umfangreiche Lösungsansätze, speziell auf die verschiedenen Regionen der Welt zu geschnitten.

Die wichtigsten Bedingungen, dass Artensterben abzubremsen seien aber:

  • Den Fleischkonsums reduzieren,
  • mehr Schutzgebiete zu schaffen,
  • Landwirtschaftssubventionen zu überdenken,
  • und zerstörte Gebiete wiederherzustellen.

Ausführliche Hintergründe und die Lösungsansätze finden Sie HIER, beim Netzwerkforum zur Biodiversitätsforschung Deutschland.


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